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Ein seit Jahren etablierter Schwerpunkt unserer vielfältigen Forschungsprojekte besteht im Untersuchen der Belastungen und Beanspruchungen durch Nacht- und Schichtarbeit. Hierbei fokussieren wir uns insbesondere auf mögliche Krebsrisiken (Anmerkung: durch die International Agency for Research on Cancer [IARC] wurde Schichtarbeit mit circadianer Disruption im Jahr 2007 als wahrscheinlich humankarzinogen klassifiziert) als auch kurzfristige Effekte, wie z. B. Müdigkeit. Darüber hinaus werden an unserem Institut Methoden entwickelt, die Beanspruchung durch Schichtarbeit individuell zu erfassen und in epidemiologischen Studien einzubeziehen (siehe PubMed). In der Arbeitsgruppe des „Cologne Laboratory of Shiftwork and Sleep (CLOSS)“ ergänzen wir theoretische Projekte und Literatursynthesen durch Beobachtungsstudien an Arbeitsplätzen mit Schichtarbeit. Des Weiteren sind wir an internationalen Untersuchungen zu Schichtarbeit beteiligt.

In einem vergleichsweise neuen, internationalen Projekt (Perinatal Light Imprinting of Circadian Clocks & Systems (PLICCS) untersuchen wir die Einwirkung von perinatalem Licht [3 Monate vor bis drei Monate nach der Geburt] auf Gesundheit und Krankheit im Kindes- und Erwachsenalter.

Des Weiteren zählen Gefahrstoffe am Arbeitsplatz zu unseren Forschungsinteressen: In einer internationalen Kohortenstudie haben wir z. B. die Entwicklung von Lungenkrebs bei Personen, die gegenüber Wolfram-Carbid-Kobalt exponiert waren, untersucht. Außerdem wurde in unserem Institut die AWMF-Leitlinie zu „Arbeit unter Einwirkung von Infrarotstrahlung“ verfasst und wird aktuell überarbeitet.

Zur Übersicht unserer vielfältigen Forschungsthemen verweisen wir auch auf die Aufstellung unserer aktuellen Publikationen.

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